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Video- und Medienfachhandels
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Urheberrecht: Piraterie

Downloads sind kein Kavaliersdelikt - sie gefährden Existenzen!

Im Internet und insbesondere in den Tauschbörsen finden sich immer mehr (aktuelle) Spielfilme. Diese Angebote sind fast ausnahmslos illegal. Auch der Download solcher Filme ist nicht erlaubt. Erst recht verboten ist es, Kopien dieser Downloads zu verleihen oder zu verkaufen. Dies gilt auch unter Freunden. Ein exemplarischer Fall:

18-Jähriger vertrieb illegale Spielfilme über das Internet
Die Polizei hat bei einem 18-Jährigen in Olpe 220 illegal kopierte Spielfilme sichergestellt. Der junge Mann hatte die aktuellen Filme auf CDs gebrannt und diese dann über das Internet verkauft. Aufmerksam geworden waren die Ermittler durch einen Tipp der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU). Neben einem Strafverfahren muss der Olper nun auch mit zivilrechtlichen Forderungen der Filmrechtsinhaber rechnen.
Verständlicherweise ist die Filmindustrie (Produzenten, Kinos, Handel und Videotheken) alarmiert und versucht derartige Fälle einzudämmen. Dazu gehört die Strafverfolgung ebenso wie die Information der Verbraucher. Denn was im Einzelfall gern als Kavaliersdelikt abgetan wird, ist in Wirklichkeit massenhafter Diebstahl urheberrechtlich geschützter Produkte, welcher die Existenz gesamter Branchen und somit Tausender Arbeitsplätze gefährdet!

Die "Brennerstudie 2005"

Mit der Brennerstudie des Jahres 2005 haben FFA und GfK wieder einmal belegt, dass die Tätigkeit der Raubkopierer nicht nachgelassen hat. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

TECHNIK:

  • 64,4 Prozent der deutschen Bevölkerung haben einen Internetzugang, davon zwei Drittel eine Breitbandverbindung oder ISDN. Ein Fünftel aller Internet- User nutzt eine Flatrate.
  • 6,9 Millionen Personen haben einen DVD-Brenner und 2,8 Millionen einen DVD-Recorder; fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung einen CD-Brenner

FILMDOWNLOADS:

  • Im ersten Halbjahr 2005 wurden fast zwölf Millionen Spiel- und Kinofilme kostenlos aus dem Internet heruntergeladen, das waren 1,6 Millionen bzw. 16 Prozent mehr als im Vorjahr.
  • 1,7 Millionen Deutsche (Vorjahr: 1,3 Mio.) haben illegal Filme aus dem Internet heruntergeladen.

BRENNEN:

  • In den ersten sechs Monaten 2005 brannten sieben Millionen Personen insgesamt 58,4 Millionen Spielund Kinofilme; d.h. zehn Millionen oder 15 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2004.

RAUBKOPIERER SIND VERBRECHER:

  • Die Bekanntheit der Kampagne "Raubkopierer sind Verbrecher" konnte innerhalb eines Jahres gegenüber Juli 2004 von 18 auf 31 Prozent deutlich gesteigert werden. Die komplette Studie ist im Internetangebot der FFA (siehe Link rechts oben) erhältlich.

 



 

 

 
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