Interessenverband des
Video- und Medienfachhandels
in Deutschland e.V.

 

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Daten & Fakten

Aus dem IVD Geschäftsbericht 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde und Partner des IVD!


Was die nackten Zahlen betrifft, so haben sich die Vorjahrestrends im Videotheken-Fachhandel 2010 bestätigt: Die Umsätze im Spielfilmverleih gingen um rund fünf Prozent auf 243 Mio. Euro (Vorjahr: 257 Mio.) zurück, die Gesamtanzahl der Kunden sank auf 7,4 Millionen Videotheken-Besucher. Dies entspricht einem Minus von 0,4 Millionen Kunden. Hauptverantwortlich für die erneut durchwachsenen Zahlen dürfte die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika gewesen sein. Bereits unter der WM in Deutschland 2006 hatte der Verleihhandel merklich gelitten, so dass 2010 mit vergleichbaren Entwicklungen gerechnet werden musste. Die letztjährige Flaute im deutschen Film, die speziell den Kinos schwer zu schaffen machte, kann als weitere Begründung für die gesunkenen Verleihzahlen herangezogen werden. In den Filmtheatern war das schwächelnde Filmangebot „Made in Germany“ 2010 für ein Besucherminus in Höhe von 13,5 Prozent (!) mitverantwortlich – eine Entwicklung, unter der zweifellos auch der Verleihsektor zu leiden hatte.

Und dennoch bietet der Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr eine Vielzahl von Gründen, der Zukunft des stationären Verleihhandels mit gewissem Optimismus entgegenzusehen. Die von „IHS Screen Digest“ veröffentlichte Marktstudie, die den Videotheken hierzulande eine bis ins Jahr 2014 weitestgehend stabile Umsatzentwicklung prophezeit, stellt hierbei eher eine Randnotiz dar. Wesentlich schwerer ins Gewicht fallen die für 2010 zu verbuchenden Erfolge und Weichenstellungen bei der Schaffung verbesserter Rahmenbedingungen für die Verleihbranche. Gemeint sind damit zum Beispiel die Durchsetzung der Sonntagsöffnung im elften Bundesland (Sachsen) sowie in besonderem Maße auch die erfolgreiche Sensibilisierung von Politik und Wirtschaft für das Thema „Rechtsverstöße im Internet“. Hier gelang es dem IVD und seinen verbündeten Organisationen, umfassend und fundiert über die Problematik der Verbreitung von Raubkopien im Web aufzuklären und damit wichtige Voraussetzungen für den Erhalt des legalen Filmkonsums zu schaffen.

Welche Entwicklungen es 2010 in den genannten und allen weiteren Bereichen der politischen Verbandsarbeit zu verzeichnen gab, haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt. Allen Mitarbeitern und Mandatsträgern unseres Verbandes sei bereits an dieser Stelle herzlich für ihr vielfältiges Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr gedankt!

Ihr

Hans-Peter Lackhoff

Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender



Den vollständigen IVD Geschäftsbericht als pdf-Datei zum Download finden Sie hier.

 

 

 

 

 



 

 

 
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