Interessenverband des
Video- und Medienfachhandels
in Deutschland e.V.

 

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Aktuelles

Nachrichten des IVD


BGH zu Sperrverfügungen: Vom Prinzip ja, aber…

01. Dezember 2015 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat heute über die Haftung von Access-Providern für Urheberrechtsverletzungen Dritter entschieden und somit bestimmt, wann sie den Zugang zu Seiten mit Urheberrechtsverletzungen sperren müssen. Vom Prinzip sind solche Sperrungen möglich:

„Ein Telekommunikationsunternehmen, das Dritten den Zugang zum Internet bereitstellt, kann von einem Rechteinhaber grundsätzlich als Störer darauf in Anspruch genommen werden, den Zugang zu Internetseiten zu unterbinden, auf denen urheberrechtlich geschützte Werke rechtswidrig öffentlich zugänglich gemacht werden. …

Das deutsche Recht ist vor dem Hintergrund des Art. 8 Abs. 3 der Richtlinie 2001/29/EG über das Urheberrecht in der Informationsgesellschaft richtlinienkonform auszulegen und muss deshalb eine Möglichkeit vorsehen, gegen Vermittler von Internetzugängen Sperranordnungen zu verhängen."

Für die Entscheidung sind aber die Grundrechte abzuwägen. mehr...

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Echte Marktforschung oder Imagekampagne?

17. Juni 2015 - Ganz Deutschland hat ein VoD-Abo gebucht? Soweit ist es bekanntlich noch nicht, aber wenn man manchen Marktforschern Glauben schenkt, könnte dies bald der Fall sein: nach Angaben von Deals und Goldmedia nutzen heute schon 22% der Deutschen legale Streaming oder VoD-Angebote. Nach Angaben der Wirtschaftsberatung Deloitte nutzt sogar bereits ein Drittel der Deutschen „Video on Demand“-Angebote.

Addiert man nun allerdings die in der GfK-Jahrespräsentation ausgewiesenen SVoD- und TVoD-Nutzer, was wegen möglicher Doppelnutzung vermutlich falsch ist, sind es gerade einmal 8%. Doch wie kommt es zu solch gravierenden Abweichungen?

  • Ein gern genutzter Trick besteht in der unklaren Erweiterung des VoD-Begriffs. Bei Deloitte etwa beinhaltet VoD einmal auch die Nutzer von Sender-Mediatheken, die hinzugerechnet ein Drittel der Nutzer ergeben. An anderer Stelle wird VoD dann nur noch von 19% genutzt.

  • Vieles hängt von den Formulierungen der Fragen ab. Bei Deals werden die Fragestellungen der Untersuchungen zwar offengelegt, was aber beispielsweise mit „regelmäßig“ gemeint ist, bleibt unklar.

  • Bei der GfK werden 25.000 Verbraucher ab 10 Jahren regelmäßig und ausführlich befragt, bei Deals/ - Goldmedia sind es immerhin noch 1.123 deutsche Verbraucher (repräsentativ, vermutlich ab 18 Jahren). Bei Deloitte indes wird gar nicht erst behauptet, dass die Auswahl der Befragten repräsentativ sei. Wer befragt wurde, ist vollkommen unklar: einmal bezieht man sich auf Deutsche, ein anderes Mal auf Mediennutzer. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern auch unseriös, da die Auswahl der Befragten entscheidend sein kann (Wenn man z.B. VoD-Nutzer fragt, ob sie VoD nutzen, dürfte ein 100% Ergebnis sicher sein).

  • Wie die Personen befragt wurden, bleibt ebenfalls offen (Ausnahme: GfK). Deshalb lässt sich auch nicht abschätzen, ob hierdurch weitere Ergebnisunterschiede verursacht werden.

  • Unter dem Strich bleibt festzuhalten: die Qualität der Untersuchungen sowie deren Ergebnisse ist an vielen Stellen geradezu miserabel. So sollen nach Deals und Goldmedia lediglich 80% der Deutschen regelmäßig Fernsehen schauen – nach den Ergebnissen der umfangreichen Fern sehforschung beträgt dieser Wert aber fast 93%. Und auch beim Thema Kino gehen die Zahlen weit auseinander: Deals und Goldmedia sprechen von 52% regelmäßiger Kinogänger - bei der GfK sind es nur 40% der deutschen Verbraucher, die einmal im Jahr ins Kino gehen.

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    Spielfilme 2014:
    Wieder dominiert „illegal“ – 50 % des Angebots über eco-Mitglieder

    11. März 2015 - Um die Verbreitung illegaler Filme über Share- und Videohoster abzuschätzen, wurde auch in diesem Jahr die Anzahl der Löschungen von Raubkopien bei Share- und Videohostern zusammengetragen: Das Ergebnis ist eindeutig. Während die legalen Filmmärkte Umsatzrückgänge zu verzeichnen hatten, stieg die Anzahl der Downloads und Streams um etwa 7 % auf 607 Mio. Stück.

    Nach Meldungen der Firmen CoPeerRight Agency Deutschland, FDS File Defense Service, Fifthfreedom und OpSec Security wurden in 2014 knapp über 3 Mio. Filme gelöscht. Konservativ geschätzt wird jede illegale Filmdatei etwa 200-mal genutzt, entweder als Download oder als Stream. Dies entspricht 607 Mio. Filmen in 2014. 2013 waren es 568 Mio. Nutzungen.

    Zum legalen Markt gibt es genaue Zahlen der GfK. Insgesamt wurden 233,4 Mio. Filme legal verkauft oder vermietet. In 2013 waren es 236,5 Mio. Filme. Weiter auf webschauder.de

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    Gute stationäre Verleiher haben mehr zu bieten

    27. Februar 2015 - So die Kurzfassung des Testergebnisses von Stiftung Warentest zu Onlinevideotheken. Die Tester untersuchten 13 Portale, darunter natürlich auch die namhaften Anbieter. In allen Online­Videotheken suchten die Prüfer nach 100 besonders populären Filmen. Als Vergleichsmaßstab diente eine große Berliner Videothek, dort fanden sie 83 der 100 Titel. Die Onlinevideothek mit dem höchsten Wert bot 71 der gesuchten Filme an, eine andere kam gerade mal auf 7 von 100.

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    345 Millionen Piraterie-Links gelöscht

    08. Januar 2015 - Laut Berechnungen von torrentfreak hat Google 2014 insgesamt 345 Millionen Links zu urheberrechtlich geschützten Inhalten aus den Suchergebnissen gelöscht, eine Steigerung von 75 % zum Vorjahr. Die meisten Löschungen erfolgten bei den Filehostern 4shared.com, rapidgator.net und uploaded.net, jeweils über fünf Millionen Links.

    Letztendlich hängt die Menge der Anfragen an Google davon ab, wie viele Titel im Internet jeweils überwachten werden und ob die Rechteinhaber nur versuchen die Quelle zu löschen oder auch zusätzlich bei Google um die Löschung der Suchergebnisse bitten.

    Dass die erfolgten Löschungen nur die Spitze des Eisbergs sind, zeigt sich auch daran, dass die Hoster „share-online“ und „uploaded“ nach der deutschen Sharehosterstudie fast nur für die Verbreitung illegaler Inhalte genutzt werden und dennoch weiterhin viele Seiten diese Anbieter bei Google aufgelistet sind.

    Diese und weitere aktuelle News zu den Themen Urheberrecht und Jugendschutz im Internet finden Sie im IVD-Blog www.webschauder.de

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    Spielfilmneuheiten in VoD-Abos? Fehlanzeige!

    19. November 2014 - Überflügeln die neuen VoD Abo-Angebote wie Netflix und Watchever schon bald den stationären Verleihhandel? Nicht wenige Medien-“Experten“ lassen sich dieser Tage sinngemäß zu solch einer Aussage hinreißen und führen dabei die sinkenden Videothekenzahlen als Indikator für einen angeblich nahenden Wachwechsel im Verleihgeschäft an. Eine Schlussfolgerung, die beim Blick auf die Fakten schlicht unzulässig ist:

    1. Der Rückgang der Videothekenanzahl in Deutschland setzte bereits vor mehr als 10 Jahren ein, zu einem Zeitpunkt also, da von Netflix & Co weit und breit noch nichts zu sehen war. Nachweislich sind es seither im Wesentlichen auch nicht die legalen Wettbewerber, die Videothekaren hierzulande das Leben schwer machen, sondern die kriminellen Piraterie-Angebote im Internet.

    2. Die legalen VoD Abo-Angebote im Netz erzielten hierzulande im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatz in Höhe von 25 Mio. Euro. Der Umsatz des stationären Verleihhandels dagegen betrug im selben Zeitraum 86 Mio. Euro, also mehr als das Dreifache. Vom kurz bevorstehenden Wachwechsel kann selbst „beim besten Willen“ keine Rede sein.

    3. Unabhängig von den nackten Zahlen gibt auch die gegenwärtige Angebotsstruktur der VoD Abo-Angebote wenig Anlass zu glauben, dass diese den stationären Verleih in absehbarer Zeit ablösen könnten: Auf Basis der GfK-Verleihcharts der KW 45 haben wir überprüft, wie viele der darin gelisteten 20 Top-Titel in den führenden VoD-Abos („Amazon Prime Instant“, „ Maxdome (Abo)“, „Netflix“, „Watchever“ und „Snap by Sky“) zu finden sind. Das Ergebnis: Null!! „Urlaubsreif“ wird von Watchever lediglich als Trailer angeboten und „Godzilla“ ist bei Amazon Prime Instant und Maxdome nur in den alten Versionen von 1998 und 1954 zu sehen.

    Auch in Sachen Kundeninformation zeigen sich die neuen Abo-Dienste alles andere als zeitgemäß: Lediglich Snap und Amazon bieten auf ihren Webseiten eine Suchfunktion an - bei Maxdome dagegen muss sich der Interessent auf der Suche nach einem Titel erst durch das Alphabet blättern. Bei Netflix und Watchever muss man gar Kunde sein, um zu erfahren, ob der gewünschte Film überhaupt im Angebot enthalten ist.

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    Studie zeigt: Bezahlsysteme sind „Lebensadern“ der Share- und Videohoster

    20. Mai 2014 - Eine vom Videofachhandel in Auftrag gegebene und durch die Filmförderanstalt (FFA) unterstützte Studie hat die Nutzung von Zahlungsdienstleistern bei der illegalen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke im Internet untersucht. Das Ergebnis: die meist anonymen Betreiber der Share- und Videohoster schöpfen das gesamte Spektrum moderner Bezahlsysteme aus, um sich ihre „Dienste“ vom Endverbraucher vergüten zu lassen. Bei durchschnittlichen Gebühren von 8,30 Euro für ein Monats- und 54,30 Euro für ein Jahresabo ein Millionengeschäft für die Hoster.

    Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 55 Video- und Sharehoster unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich zunächst, dass jedes einzelne Angebot darauf ausgelegt ist, Einnahmen zu generieren. Haupteinnahmequellen sind zum einen die Werbung, die in 89 Prozent der Angebote zu finden ist, zum anderen die im weiteren Studienverlauf näher beleuchtete Bezahlung durch den Konsumenten, die in 69 Prozent der Raubkopieplattformen zum Tragen kommt. 13 Prozent der untersuchten Portale setzen gar ausschließlich auf dieses Finanzierungsmodell.

    Um an das Geld ihrer „Kunden“ zu kommen, bieten die Hoster verschiedenste Bezahlmethoden an, am häufigsten Kreditkarten, Prepaidkarten und Überweisungen. Dabei können die Nutzer von Sharehostern unter mehr Zahlungsarten und -Anbietern auswählen als die Nutzer von Videohostern. Allen gemein aber ist, dass für den User meist nicht ersichtlich ist, wohin sein Geld tatsächlich fließt. Über unvollständige Impressen und anonymisierte Registrierungen verbergen die meisten Hoster ihre Identität und sind folglich auch gerichtlich nicht erreichbar. Die anerkannten Zahlunsgdienstleister erwecken dabei aber immer wieder den Eindruck, dass die Zahlung in einem seriösen Umfeld stattfindet. Unternehmen wie Micropayment, Paymentwall oder Docdata bieten den Hostern die Möglichkeit, über ihre Konten am normalen Zahlungsverkehr und insbesondere an Überweisungen teilzunehmen.

    Aus Sicht der Share- und Videohoster hat diese Verschleierungstaktik gleich eine ganze Reihe “guter“ Gründe, wie die jüngste Studie ebenfalls herausfand. Zum Beispiel den, dass fast 70 Prozent der Hoster gemeldete Urheberrechtsverletzungen nicht binnen 2 Tagen löschen. An die vom BGH-aufgestellten Regeln zur Löschung illegaler Inhalte hält sich laut Studienergebnis nur ein einziger Hoster. Beim Thema Jugendschutz fällt die Bilanz ähnlich katastrophal aus: Stichproben im Rahmen der Gesamtuntersuchung zeigten, dass 95 Prozent der Hoster die Jugendschutzvorgaben bei Filmen ignorieren, wobei 61 Prozent sogar vollkommen frei zugängliche Pornographieinhalte über ihre Plattformen anbieten.

    Die vollständige Studie können Sie hier als pdf-Datei… herunterladen.

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    "Webschauder.de": Neuer IVD-Blog zu Rechtsverstößen im Netz

    19. Mai 2014 - Unter der Adresse “www.webschauder.de“ hat der IVD am heutigen Montag ein neues Informationsangebot rund um das Thema „Rechtsverstöße im Internet“ freigeschaltet. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Webschauders liegen in den Bereichen Internetpiraterie und Jugendschutz, wobei aktuelle Studien, gerichtliche Urteile und entsprechende politische Entwicklungen aus dem In- und Ausland wesentliche Bestandteile der Berichterstattung sind. Redaktionell verantwortlich für das neue Informationsangebot ist Jörg Weinrich, der sich u.a. in seiner Eigenschaft als Verbandsvorstand bereits seit mehr als 10 Jahren schwerpunktmäßig mit den urheber- und jugendschutzrechtlichen Aspekten des Internets befasst und als Experte zum Thema anerkannt ist.

    Die Zielsetzung des Webschauders lautet, betroffene Mitglieder der Medienbranche, politische Entscheidungsträger sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ebenso aktuell wie umfassend über das Thema Rechtsverstöße im Netz zu informieren und aufzuklären. Welche Dimensionen haben Rechtsverletzungen im Internet heute? Wer bzw. welche Strukturen stecken hinter illegalen Online-Angeboten? Wo liegen technische und gesetzliche Möglichkeiten für die Bekämpfung von Rechtsverstößen und welche Wege werden international zum Schutz von Rechten im Netz beschritten? Diesen und zahlreichen weiteren Fragen wird der Webschauder ab sofort regelmäßig nachgehen.

    Technisch abrufbar ist der neue IVD-Blog sowohl vom PC, als auch vom Tablet und vom Smartphone aus. Dank Twitter-Verknüpfung können sich Nutzer des Webschauders zudem „live“ über neu erschienene Inhalte des Online-Informationsangebotes informieren lassen.

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    BDWi-Meinungsaustausch Fraktionsmitgliedern der Union

    29. April 2014 - In der vorvergangenen Woche haben sich Vertreter des IVD-Dachverbands BDWi mit 13 Abgeordneten der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu einem Meinungsaustausch in Berlin getroffen. IVD-Vorstand Jörg Weinrich als Experte zum Thema Internet und Urheberrecht appellierte dabei an die Abgeordneten, bei der Förderung der digitalen Wirtschaft nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken zu berücksichtigen. Denn eine nicht-digitale Wirtschaft existiere schließlich überhaupt nicht mehr: Ob Buch, Musik oder Film - alle Inhalte seien heute digital verfügbar und damit aus Sicht der Urheber auch dem Risiko ausgesetzt, dass sie kostenlos verbreitet werden. Hier müsse die Bundesregierung das Urheberrecht endlich besser schützen, so Weinrichs Forderung.

    Auch das Thema Jugendschutz konnte Weinrich in Berlin zur Sprache bringen. Obwohl andere europäische Länder bereits Ansatzpunkte für einen verbesserten Jugendmedienschutz geliefert hätten, habe der Bund hier in den letzten zehn Jahren überhaupt keine Erfolge erzielt. In England etwa seien die Internet-Service-Provider dazu verpflichtet, am Internetanschluss einen Jugendschutzfilter zu installieren, der vom Anschlussinhaber für einzelne Konten ausgeschaltet werden könne. Eine vergleichbare Lösung müsse im Rahmen des Breitbandausbaus nun endlich auch in Deutschland auf den Weg gebracht werden, so Weinrich in Berlin. Dr. Joachim Pfeiffer, Vorsitzender der Unions-Arbeitsgruppe, kündigte an, das Anliegen an den zuständigen Berichterstatter weiterzugeben - erste Gespräche wurden bereits vereinbart.

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    Deutschlands Videotheken in Europa weit vorn

    11. Februar 2014 - Sowohl was den Verleihumsatz, als auch was die Videothekenanzahl und -dichte betrifft, steht der deutsche Videomarkt im europäischen Vergleich vergleichsweise gut da: Nach Erhebungen der „International Video Federation� erzielten Videotheken in Deutschland 2012 nach Spitzenreiter Großbritannien den europaweit zweithöchsten Umsatz.

    Gleichzeitig vollzieht sich der Videothekenrückgang hierzulande offensichtlich weit weniger umfangreich als in den allermeisten anderen europäischen Märkten. Sank die Anzahl der Geschäfte in Gesamt-Europa zwischen 2007 und 2012 um 62 Prozent, so konnten sich im gleichen Zeitraum in Deutschland immerhin 64 Prozent aller herkömmlichen Videotheken behaupten! Selbst unter Einbeziehung der hierzulande extrem rückläufigen Automatenzahlen (zwischen ´07 und ´12 minus 82 Prozent) belegt der deutsche Videomarkt in dieser Statistik hinter Schweden den zweiten Rang.

    Platz 3 erzielt Deutschland (nach Schweden und Belgien) schließlich auch in Sachen Videothekendichte. So entfiel 2012 auf etwa jeden 37.000sten Bundesbürger ein stationäres Verleihgeschäft. Bei unseren Nachbarn in Frankreich beispielsweise stellt sich die Versorgungslage da schon weitaus dramatischer dar: hier müssen sich im Durchschnitt gut 78.000 Bürger eine Videothek �teilen�.

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    IVD Geschäftsstelle mit neuer Adresse

    01. Januar 2014 - Zum Jahreswechsel hat die IVD Geschäftsstelle ihre bisherigen Büroräume in der Oberkasseler Hartwichstraße verlassen und ist innerhalb Düsseldorfs in ein neues Büro umgezogen. Der IVD ist demnach ab sofort in der Mercatorstraße 15, in 40545 Düsseldorf beheimatet, wobei alle weiteren bisherigen Kontaktdaten (Telefon, Fax, E-Mail) unverändert geblieben sind.

     



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